<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
	<channel>
		<title>RSS Feed der Arbeitsgemeinsschaft für Agrarfragen</title>
		<link>http://www.afa45-49.de/</link>
		<description></description>
		<language>de_DE</language>
		
			<copyright>Arbeitsgemeinsschaft für Agrarfragen</copyright>
		
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 08:53:50 +0100</pubDate>
		<lastBuildDate>Fri, 24 Apr 2026 08:53:50 +0100</lastBuildDate>
		
		<atom:link href="/?type=9818" rel="self" type="application/rss+xml" />
		<generator>TYPO3 EXT:news</generator>
			
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-357</guid>
						<pubDate>Tue, 02 Sep 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
						<title>80 Jahre Bodenreform: Unrecht bleibt bis heute unaufgearbeitet</title>
						<link>/news/newsdetailseite/news/80-jahre-bodenreform-unrecht-bleibt-bis-heute-unaufgearbeitet/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=9d90c99a2687afaefb53497475d4dea1</link>
						<description>Am 3. September jährt sich zum 80. Mal der Beginn der sogenannten Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone. Unter der Parole „Junkerland in Bauernhand“ begann damals – getarnt als Wirtschaftsreform – die größte entschädigungslose Konfiskation von land- und forstwirtschaftlichem Vermögen in der deutschen Geschichte. Tausende Familien verloren Haus und Hof, viele wurden verhaftet und in Speziallager deportiert. „Dieses menschenrechtswidrige Unrecht ist bis heute nicht konsequent aufgearbeitet“, erklärt Dr. Eberhardt Kühne, Vorsitzender der AfA. </description>
						
						<content:encoded><![CDATA[<p>  <strong>Am 3. September jährt sich zum 80. Mal der Beginn der sogenannten Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone. Unter der Parole „Junkerland in Bauernhand“ begann damals – getarnt als Wirtschaftsreform – die größte entschädigungslose Konfiskation von land- und forstwirtschaftlichem Vermögen in der deutschen Geschichte. Tausende Familien verloren Haus und Hof, viele wurden verhaftet und in Speziallager deportiert. „Dieses menschenrechtswidrige Unrecht ist bis heute nicht konsequent aufgearbeitet“, erklärt Dr. Eberhardt Kühne, Vorsitzender der AfA.</strong> </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>  <strong>Historische Dimension des Unrechts</strong> </p>
<p>  Die Bodenreform traf alle Betriebe über 100 Hektar. Insgesamt wurden 7.160 landwirtschaftliche Unternehmer enteignet. Ihre Familien wurden allein aufgrund ihrer Klassenzugehörigkeit als „Junker“ gebrandmarkt und wie NS-Täter behandelt. Wer nicht sofort interniert wurde, musste Haus und Hof mit dem verlassen, was er tragen konnte. </p>
<p>  Zusätzlich wurden 4.537 Betriebe mit weniger als 100 Hektar enteignet – angeblich wegen NS-Belastung, ohne Möglichkeit, diese Vorwürfe zu entkräften. Insgesamt wechselten 3,2 Mio. Hektar land- und forstwirtschaftliche Flächen entschädigungslos den Besitzer. Der Wert allein der landwirtschaftlichen Nutzflächen beträgt nach heutiger Berechnung ca. 8,2 Mrd. Euro. </p>
<p>  Viele der Betroffenen wurden in Speziallager wie Torgau, Buchenwald, Sachsenhausen oder auf Rügen deportiert. Dort wurde nicht nach Internierungsgrund unterschieden. Nach Schätzungen westlicher Historiker waren 160.000 bis 180.000 Menschen in diesen Lagern interniert, über ein Drittel überlebte nicht. Ihrer ist bis heute zu gedenken.&nbsp; </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>  Darüber hinaus gehörten Vermögenseinziehung, Vertreibung, Berufsverbote, Wahlrechtsentzug und öffentliche Verunglimpfung zum Instrumentarium der Behörden. Diese handelten auf Weisung nicht demokratisch legitimierter KPD-Funktionäre. Nach stalinistischer Strafrechtsdoktrin waren die Maßnahmen bewusste Strafaktionen gegen den „Klassenfeind“ mit existenzvernichtender Wirkung. Bis heute hat niemand in Politik oder Justiz untersucht, wer auf deutscher Seite als Täter, Mittäter oder Beteiligter Verantwortung trägt. Unser Gemeinwesen verharmlost dieses Unrecht noch immer als Teil einer Wirtschaftsreform – eine umfassende Aufarbeitung hat auch 35 Jahre nach der Wiedervereinigung nicht stattgefunden. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>  <strong>Folgen bis heute spürbar</strong> </p>
<p>  Noch vor der Wiedervereinigung erhielten die Neubauern durch das sog. Modrow-Gesetz ihr aus der Bodenreform stammendes Land als frei verfügbares und vererbliches Volleigentum. Die Ergebnisse des Unrechts der Bodenreform wurden 1990 im Einigungsvertrag verfassungsfest anerkannt. Das zwischen 1945 und 1949 konfiszierte Vermögen – rund 3,2 Millionen Hektar im Wert von etwa 8,2<strong>&nbsp;</strong>Milliarden Euro – wurde nicht zurückgegeben, auch nicht teilweise. Alteigentümer konnten im Rahmen des Flächenerwerbsprogramms nur Bruchteile ihrer früheren Flächen zurückkaufen. Große Teile gingen an die sogenannten LPG-Nachfolgegesellschaften und deren Gesellschafter oder wurden an Investoren ohne Bezug zur Landwirtschaft verkauft. Viele LPG-Genossen wurden bei ihrem Ausscheiden aus den LPG bei den an sie nach dem Landwirtschaftsanpassungsgesetz zu zahlenden Abfindungen übervorteilt. Die Erben der Neubauern, die im März 1990 nicht in der Landwirtschaft tätig waren, mussten 1992 ihr aus der Bodenreform stammendes Land 1992 an die Bundesländer abtreten.&nbsp; </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>  „Im Zuge der Privatisierung profitierten nur wenige, während viele Menschen in den Dörfern und Gemeinden die Lasten tragen mussten“, betont Erimar von der Osten, stellvertretender Vorsitzender der AfA. „Es hätte nahegelegen, die Bevölkerung vor Ort einzubeziehen und Alteigentümern größere Rückerwerbsmöglichkeiten einzuräumen – statt Wald, Acker und Grünland an Investoren zu verkaufen, die weder aus der Region stammten noch eine Verbindung zur Landwirtschaft hatten. Folge von alledem sind noch größere Betriebe als vor der Bodenreform. Viele der denkmalgeschützten alten Herrenhäuser und Hofanlagen sind seit 1990 endgültig dem Verfall Preis gegeben. Den Dörfern fehlen ihre lebendigen historischen Mittelpunkte.“&nbsp; </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>  <strong>Forderung nach Aufarbeitung</strong> </p>
<p>  Anlässlich des 80. Jahrestags fordert die AfA: </p>
<p>&nbsp;</p><ul>  <li>  <strong>Umfassende Rehabilitierung der Alteigentümer,</strong> die dem NS-Regime keinen Vorschub geleistet haben  </li>  <li>  <strong>Thematisierung im Geschichtsunterricht</strong>, um die Boden- und Industriereform nicht fälschlich unter Übernahme der Propaganda der SED als Sozialreform darzustellen  </li>  <li>  <strong>Unverzügliche Aufhebung wettbewerbsverzerrender Verfügungsverbote, Nutzungsbeschränkungen und Zweckbindungen</strong> für zurückerworbenes Alteigentum  </li>  <li>  <strong>Uneingeschränkte Erfüllung der nach dem Ausgleichsleistungsgesetz noch bestehenden Erwerbsansprüche&nbsp;</strong>von Alteigentümern durch den Bund  </li>  <li>  <strong>Erleichterung der Rückgabe von während der Bodenreform (und später in der DDR) enteigneten Kulturguts</strong>, insbesondere sind die Antragsfristen für die Rückgabe von Mobiliar und Kulturgütern wiederzueröffnen  </li>  <li>  <strong>Gleichstellung von Beutekunst aus SBZ und DDR</strong> mit NS-Raubkunst im Rahmen der staatlichen Provenienzrecherche  </li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p>  „Es ist höchste Zeit, dass das Unrecht der Bodenreform als solches anerkannt und die Opfer konsequent rehabilitiert werden“, so Kühne. </p>
<p>  <strong></strong> </p>
<p>  <strong>Hintergrund</strong> </p>
<p>  Die Bodenreform 1945–1949 in der Sowjetischen Besatzungszone war eine Bestrafungsaktion gegenüber einer Bevölkerungsgruppe als Ganzer nach stalinistischer Strafrechtsdoktrin. Neben der entschädigungslosen Enteignung von Millionen Hektar Land gingen damit Vertreibungen, Berufsverbote, Wahlrechtsentzug und öffentliche Verunglimpfungen einher. Deutsche Behörden handelten dabei auf Weisung nicht demokratisch legitimierter KPD-Funktionäre. </p>
<p>  Bis heute hat es in Politik und Justiz keine umfassende Aufarbeitung dieser Unrechtsakte gegeben. Täter auf deutscher Seite wurden nie benannt oder zur Verantwortung gezogen. </p>
<p>  <strong></strong> </p>
<p>  <strong>Über die Arbeitgemeinschaft für Agrarfragen</strong> </p>
<p>  Gegründet im April 1990 als Reaktion auf den sich abzeichnenden Restitutionsausschluss für das zwischen 1945 und 1949 konfiszierte land- und forstwirtschaftliche Vermögen vertritt die AfA als Mitgliedsverband der Familienbetriebe Land und Forst die Interessen der betroffenen Alteigentümer und Landwirtsfamilien gegenüber Politik, Behörden und Justiz und berät ihre Mitglieder bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche nach dem Ausgleichsleistungsgesetz.&nbsp; </p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-356</guid>
						<pubDate>Fri, 17 Jun 2022 09:36:00 +0200</pubDate>
						<title>„Privatisierungsverpflichtungen erfüllen und Flächen produktiv nutzen!“</title>
						<link>/news/newsdetailseite/news/privatisierungsverpflichtungen-erfuellen-und-flaechen-produktiv-nutzen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=2dd6fc7aecf7688e1500e50b8f680dc7</link>
						<description>Familienbetriebe Land und Forst und Arbeitsgemeinschaft für Agrarfragen begrüßen Umdenken bei BVVG-Flächen</description>
						
						<content:encoded><![CDATA[<p> <em>Familienbetriebe Land und Forst und Arbeitsgemeinschaft für Agrarfragen begrüßen Umdenken bei BVVG-Flächen</em><br /><br />Berlin. 17. Juni 2022. „Es ist richtig, dass die FDP beim Umgang der Bundesregierung mit BVVG-Flächen die Notbremse zieht“, erklärt Max v. Elverfeldt, Vorsitzender der Familienbetriebe Land und Forst. „Mit einer weiteren Übertragung von Flächen ins Nationale Naturerbe hätte die Regierung Bundesvermögen verschenkt, produktive Acker- und Waldflächen aus der Nutzung genommen und den Bodenmarkt weiter verknappt - ohne dass der Mehrwert für den Naturschutz überprüft wird. Das ist in Zeiten knapper Kassen und Versorgungs- und Ernährungskrisen keine verantwortungsvolle Politik.“ <br /><br />Dr. Eberhardt Kühne, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Agrarfragen (AfA) ergänzt: „Eine Verpachtung von BVVG-Flächen nur an Öko-Betriebe ist von der Gesetzeslage nicht gedeckt. Zudem muss der Bund seinen Privatisierungsverpflichtungen für Berechtigte nach dem Ausgleichsleistungsgesetz vollständig nachkommen, anstatt die Flächenkulisse durch politisch gewollte, aber rechtlich nicht vorgesehen Maßnahmen zu verknappen. Denn die BVVG hat nach eigener Auskunft bereits jetzt nicht mehr genügend Flächen, um die Erwerbsansprüche von Alteigentümern zu bedienen.“<br /><br />Die Familienbetriebe Land und Forst sind ein freiwilliger Zusammenschluss von Eigentümern, die mit ihren Betrieben für gut 50.000 Unternehmer, Mitarbeiter und Familienmitglieder stehen. Unsere Mitgliedsbetriebe tragen Verantwortung für rund 5 Prozent der land- und forstwirtschaftlichen Fläche in Deutschland. Sie bewirtschaften ihre Flächen nachhaltig und denken in Generationen. Unser Ziel ist es, Mehrwert für unsere Gesellschaft zu schaffen und das Bewusstsein für die Anliegen von familiengeführten land- und forstwirtschaftlichen Betrieben zu stärken. Der Verband setzt sich daher für den Schutz des privaten Eigentums und die Stärkung der Wirtschaftskraft im ländlichen Raum ein. Im ständigen Dialog mit Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Öffentlichkeit engagieren sich die Familienbetriebe Land und Forst für eine verantwortungsvolle und generationsgerechte Politik.<br /><br />Die Arbeitsgemeinschaft für Agrarfragen (AfA) setzt sich seit Ihrer Gründung 1990 für die Belange der zwischen 1945 und 1949 enteigneten Inhaberfamilien land- und forstwirtschaftlicher Familienbetriebe in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ein.<br /><br /></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-355</guid>
						<pubDate>Fri, 26 Mar 2021 15:42:07 +0100</pubDate>
						<title>Stellungnahme Nationales Naturerbe</title>
						<link>/news/newsdetailseite/news/stellungnahme-nationales-naturerbe/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=66c1a5c095e325bce99503f7313bfc27</link>
						<description>Die Bundesregierung will ihr im Koalitionsvertrag vereinbartes Vorhaben umsetzen, im Rahmen des Nationalen Naturerbes weitere land- und forstwirtschaftliche Flächen unentgeltlich an Umwelt- und Naturschutzvereine und -stiftungen zu übertragen. Ein Teil der Flächen soll aus dem Bestand der BVVG kommen. </description>
						
						<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesregierung will ihr im Koalitionsvertrag vereinbartes Vorhaben umsetzen, im Rahmen des &quot;Nationalen Naturerbes&quot; weitere land- und forstwirtschaftliche Flächen unentgeltlich an Umwelt- und Naturschutzvereine und -stiftungen zu übertragen. Ein Teil der Flächen soll aus dem Bestand der BVVG kommen. </p>
<p><br />Die Familienbetriebe Land und Forst und die Arbeitsgemeinschaft für Agrarfragen lehnen dieses Vorhaben grundsätzlich ab. Unsere Stellungnahme finden Sie <a href="https://www.fablf.de/fileadmin/introduction/images/Sonstiges/EALG_Nationales_Naturerbe_FABLF_AfA.pdf" target="_blank">hier</a>.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-354</guid>
						<pubDate>Mon, 21 Dec 2020 10:52:51 +0100</pubDate>
						<title>Wiedergutmachung? 75 Jahre Bodenreform| 30 Jahre Restitutionsausschluss</title>
						<link>/news/newsdetailseite/news/75-jahre-bodenreform-30-jahre-deutsche-einheit-afa-sonderpublikation-wiedergutmachung/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail</link>
						<description>Diese AfA-Publikation können Sie hier digital nachlesen.</description>
						
						<content:encoded><![CDATA[<p>Diese AfA-Publikation können Sie hier digital nachlesen.</p>
<p><a href="/fileadmin/introduction/downloads/Fotos/75_Jahre_Bodenreform_2._Auflage.pdf">AfA Sonderbeilage als PDF-Dokument</a></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-353</guid>
						<pubDate>Mon, 21 Dec 2020 10:38:32 +0100</pubDate>
						<title>Aktuelle BVVG-Zahlen (Stand 30.06.2020)</title>
						<link>/news/newsdetailseite/news/aktuelle-bvvg-zahlen-stand-30062020/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=7fe12ce806a0931512d37fcbd8c6de8f</link>
						<description> Privatisiert wurden per 30.06.2020 insgesamt ca. 1,56 Mio. ha, davon ca. 920 Tha nach AusglLeistG /FlErwV. Die nach AusglLeistG privatisierten Flächen verteilen sich wie folgt.

</description>
						
						<content:encoded><![CDATA[<p> Privatisiert wurden per 30.06.2020 insgesamt ca. 1,56 Mio. ha, davon ca. 920 Tha nach AusglLeistG /FlErwV. Die nach AusglLeistG privatisierten Flächen verteilen sich wie folgt:</p>
<p><span class="header_text">Wald: </span></p><ul><li>181,7 Tha nach § 3 Abs. 8 AusglLeistG </li><li>27,0 Tha nach § 3 Abs. 5 AusglLeistG, im Durchschnitt je Antragsteller nur 18,34 ha</li><li>270,0 Tha an Wiedereinrichter, Neueinrichter, Bauernwald *</li></ul><p><span class="text_bold">Landwirtschaft: </span></p><ul><li>69,8 Tha an Alteigentümer nach § 3 Abs. 5 AusglLeistG, davon 52 Tha nach Inkrafttreten des 2. FlErwÄndG, im Durchschnitt je Antragsteller nur 22,15 ha.</li><li>126,7 Tha an Wiedereinrichter* </li><li>99,4 Tha an Neueinrichter* </li><li>139,5 Tha an jurist. Personen (VEG-/LPG-Nachfolgebetriebe)* </li><li>5,9 Tha an Gesellschafter jur. Personen (ehem. LPG-Genossen)*</li></ul><p><span class="text_bold">Offene Kaufanträge nach § 3 Abs. 5 AusglLeistG:</span> </p><ul><li>Landwirtschaft: 62 Anträge mit 2,2 Mio. € Bemessungsgrundlage, im Durchschnitt je Antrag ca. 35 TEUR</li><li>Forst: 31 Anträge mit 1,0 Mio. € Bemessungsgrundlage, im Durchschnitt je ca. 32 TEUR</li></ul><p><span class="text_bold">Erlöse der BVVG (Stand 31.12.2019) </span></p><ul><li>Verkaufserlöse: 8.201 Mio. EUR&nbsp; (6.271 Mio. EUR für landwirtschaftliche und 679 Mio. EUR für forstwirtschaftliche Flächen) </li><li>Pachterlöse: 2.198 Mio. EUR </li><li>an die Bundesrepublik Deutschland als Alleingesellschafter abgeführter Gewinn: 8.050 Mio. EUR<br /> </li></ul>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-352</guid>
						<pubDate>Mon, 21 Dec 2020 10:13:50 +0100</pubDate>
						<title>Interview mit Dr. Eberhardt Kühne, AGRA-EUROPE</title>
						<link>/news/newsdetailseite/news/interview-mit-dr-eberhardt-kuehne-agra-europe/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=388cae1f30a1bb677617b238ca3d9892</link>
						<description> Eine positive Bilanz des Engagements der Alteigentümer, die nach der Wiedervereinigung Betriebe in Ostdeutschland aufgebaut haben, zieht der Vorsitzende der Arbeitsgemeinsaft für Agrarfragen (AfA), Dr. Eberhardt Kühne. Den allermeisten der rund 1 000 Rückkehrer sei es gelungen, ihre Unternehmen „langsam, aber stetig zu entwickeln“, sagt Kühne im Interview mit AGRA-EUROPE. 
Das vollständige Interview können Sie hier nachlesen.&amp;nbsp;</description>
						
						<content:encoded><![CDATA[<p> Eine positive Bilanz des Engagements der Alteigentümer, die nach der Wiedervereinigung Betriebe in Ostdeutschland aufgebaut haben, zieht der Vorsitzende der Arbeitsgemeinsaft für Agrarfragen (AfA), Dr. Eberhardt Kühne. Den allermeisten der rund 1 000 Rückkehrer sei es gelungen, ihre Unternehmen „langsam, aber stetig zu entwickeln“, sagt Kühne im Interview mit AGRA-EUROPE. </p>
<p><a href="/fileadmin/introduction/downloads/Fotos/201019_Agra_Europe_AfA_Interview_EK.pdf">Das vollständige Interview können Sie hier nachlesen.</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-351</guid>
						<pubDate>Thu, 17 Sep 2020 21:20:13 +0200</pubDate>
						<title>Der Fiskus bereichert sich auf Kosten von Alteigentümern</title>
						<link>/news/newsdetailseite/news/der-fiskus-bereichert-sich-auf-kosten-von-alteigentuemern/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=c0792492c622c09569380c51e1031b45</link>
						<description>Ein aktueller, wissenschaftlicher Beitrag aus der Deutschen Steuerzeitung legt überzeugend dar, dass ein Veräußerungsgewinn, der erzielt wird, wenn begünstigt erworbene, zum Betriebsvermögen gehörige Flächen nach Ablauf der 15-jährigen Verfügungssperre mit Gewinn weiter verkauft werden, nicht steuerpflichtig ist. Gleichwohl steht die Finanzverwaltung auf dem Standpunkt, den Veräußerungsgewinn besteuern und sich so auf Kosten von Alteigentümern bereichern zu dürfen.</description>
						
						<content:encoded><![CDATA[<p>Ein aktueller, wissenschaftlicher Beitrag aus der Deutschen Steuerzeitung legt überzeugend dar, dass ein Veräußerungsgewinn, der erzielt wird, wenn begünstigt erworbene, zum Betriebsvermögen gehörige Flächen nach Ablauf der 15-jährigen Verfügungssperre mit Gewinn weiter verkauft werden, nicht steuerpflichtig ist. Gleichwohl steht die Finanzverwaltung auf dem Standpunkt, den Veräußerungsgewinn besteuern und sich so auf Kosten von Alteigentümern bereichern zu dürfen. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Den Aufsatz finden Sie hier:&nbsp; <a href="/fileadmin/introduction/downloads/DStZ_18.pdf" target="_blank">DStZ.18</a> </p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-350</guid>
						<pubDate>Tue, 16 Jun 2020 13:54:06 +0200</pubDate>
						<title>Ausgleichsleistungsgesetz</title>
						<link>/news/newsdetailseite/news/ausgleichsleistungsgesetz/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=bf5ce58e7e7fd73eaa08837bd0ad25a4</link>
						<description>Alteigentümer fordern Aufhebung der Bindungsfristen. Einen Artikel zu unserer Forderung finden Sie in AGRA EUROPE.</description>
						
						<content:encoded><![CDATA[<p>Alteigentümer fordern Aufhebung der Bindungsfristen. Einen <a href="/fileadmin/introduction/downloads/AfA_AgE_Bindungsfristen.pdf" title="Ausgleichsleistungsgesetz" target="_blank">Artikel </a>zu unserer Forderung finden Sie in AGRA EUROPE.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-349</guid>
						<pubDate>Fri, 15 Nov 2019 12:39:25 +0100</pubDate>
						<title>Entfristung der Rehabilitierungsgesetze</title>
						<link>/news/newsdetailseite/news/entfristung-der-rehabilitierungsgesetze/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=863a3027d59282dce6cf8dfb0974cd70</link>
						<description>Der Bundesrat hat in seiner 982. Sitzung am 8. November 2019 der vom Bundestag beschlossenen Entfristung der Rehabilitierungsgesetze zustimmt. Das Gesetz wird nun über die Bundesregierung dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung zugeleitet. Es soll am Tag nach der Verkündung im Bundesgesetzblatt in Kraft treten. Opfer politischer Verfolgung in der DDR &amp;nbsp;(und auch in der SBZ) können mit Inkrafttreten des Gesetzes auch über den 31.12.2019 hinaus einen Antrag auf Rehabilitierung stellen.</description>
						
						<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesrat hat in seiner 982. Sitzung am 8. November 2019 der vom Bundestag beschlossenen Entfristung der Rehabilitierungsgesetze zustimmt. Das Gesetz wird nun über die Bundesregierung dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung zugeleitet. Es soll am Tag nach der Verkündung im Bundesgesetzblatt in Kraft treten. Opfer politischer Verfolgung in der DDR &nbsp;(und auch in der SBZ) können mit Inkrafttreten des Gesetzes auch über den 31.12.2019 hinaus einen Antrag auf Rehabilitierung stellen. &nbsp;&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie hier:&nbsp; <a href="https://www.bundesrat.de/DE/plenum/bundesrat-kompakt/19/982/982-pk.html#top-14" title="Bundesratsbeschluss" target="_blank">Beschluss Entfristung der Rehabilitierungsgesetze</a></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-348</guid>
						<pubDate>Thu, 14 Jun 2018 10:23:33 +0200</pubDate>
						<title>Landesumweltminister fordern vom Bund die restlichen BVVG Flächen / Bund und Länder ― Preistreiber der Bodenpreise</title>
						<link>/news/newsdetailseite/news/landesumweltminister-fordern-vom-bund-die-restlichen-bvvg-flaechen-bund-und-laender-preistreib/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=fc00a6125f433f82a8e09243d700b697</link>
						<description>Weder die beabsichtigte Übertragung von Flächen der Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG) ins „Nationale Naturerbe“ noch die von den Landesumweltministern geforderte Übertragung der restlichen BVVG Flächen auf die Neuen Bundesländer dürfen umgesetzt werden.</description>
						
						<content:encoded><![CDATA[<p>Weder die beabsichtigte Übertragung von Flächen der Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG) ins „Nationale Naturerbe“ noch die von den Landesumweltministern geforderte Übertragung der restlichen BVVG Flächen auf die Neuen Bundesländer dürfen umgesetzt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;„Die von der Umweltministerkonferenz geforderte Überlassung weiterer BVVG-Flächen für den Hochwasser- und Gewässerschutz würde zu einer weiteren Verknappung landwirtschaftlicher Nutzflächen und damit zu einem weiteren erheblichen Anstieg der Boden- und Pachtpreise für landwirtschaftliche Flächen in den Neuen Ländern führen“, so äußerten sich Michael Prinz zu Salm-Salm, der Vorsitzende der Familienbetriebe Land und Forst, sowie Dr. Eberhardt Kühne, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Agrarfragen, heute in Berlin. Kühne fügte hinzu: „Nach der bestehenden, von der EU Kommission im Jahr 2000 genehmigten Gesetzeslage wäre dies nicht rechtens. Der Bund würde im Übrigen eine 2009 von der Kanzlerin gegebene und 2010 vom damaligen Finanzminister Schäuble wiederholte Zusage brechen, dass die BVVG-Flächen für die Erfüllung der in den neunziger Jahren gesetzlich geregelten Flächenerwerbsrechte der Bodenreformopfer als Wiedergutmachungsleistung zur Verfügung stehen. Bestehende Ansprüche auf Erwerb von Wald können von der BVVG bereits nicht mehr erfüllt werden. Es gibt keinerlei Zahlen dazu, wie viele Ausgleichsleistungsverfahren Alteigentümer bei den Vermögensämtern noch&nbsp;anhängig sind und wie viele Flächen für den begünstigten Rückerwerb der Alteigentümer noch benötigt werden. Eine Umsetzung des Beschlusses der Umweltminister käme einer abermaligen Enteignung der Bodenreformopfer gleich!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Umweltministerkonferenz der Länder hatte am vergangenen Freitag auf Vorschlag von Mecklenburg-Vorpommern zusätzlich zu der bereits in der Koalitionsvereinbarung vorgesehenen Bereitstellung von 20.000 ha landwirtschaftlicher Flächen der BVVG für das „Projekt Nationales&nbsp;Naturerbe“ die kostenlose Bereitstellung der dann noch verfügbaren Flächen der BVVG&nbsp;(ca. 107.000 ha!) für Umweltsicherungs- und Naturschutzmaßnahmen gefordert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Beide Vorsitzenden kritisieren diesen Punkt der Koalitionsvereinbarung und die neue Forderung der Umweltminister vehement. Es handele sich um während der kommunistischen „Bodenreform“ 1945-1949 konfiszierte, 1990 im Volkseigentum der DDR stehende Flächen. Diese durften im Rahmen der Wiedervereinigung angeblich nicht an die Alteigentümer zurückgegeben werden. Nun sollen sie sogar an die Länder bzw. Naturschutzverbände verschenkt werden. Die Länder verfügen bereits über umfangreiche eigene Flächenbestände von mehreren hunderttausend Hektar. Würden diese Flächen aus der privaten Bewirtschaftung herausgenommen, verknappe dies den ohnehin knappen Grund und Boden und beschleunige den Anstieg der Boden- und Pachtpreise rasant. Das alles führe auch nicht zu einem gegenüber privater Bewirtschaftung besseren Naturschutz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Salm und Kühne appellierten dringend an die Bunderegierung, den Beschluss der Umweltministerkonferenz nicht umzusetzen, die Koalitionsvereinbarung zur Übertragung von Flächen ins „Nationale Naturerbe“ zu korrigieren und sich an frühere Zusagen gegenüber den Alteigentümern zu halten.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-347</guid>
						<pubDate>Tue, 21 Feb 2017 10:00:00 +0100</pubDate>
						<title>Arbeitsgemeinschaft für Agrarfragen wählt neuen Vorstand – Albrecht Wendenburg für Arbeit gewürdigt</title>
						<link>/news/newsdetailseite/news/arbeitsgemeinschaft-fuer-agrarfragen-waehlt-neuen-vorstand-albrecht-wendenburg-fuer-arbeit-gewue/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=698af6e968b9a8ea0f13a02774dd1371</link>
						<description>Dr. Eberhardt Kühne wurde bei der Jahreshauptversammlung der Arbeitsgemeinschaft für Agrarfragen (AfA) am 18. Februar 2017 in Berlin als neuer Vorstandsvorsitzender gewählt. Als stellvertretender Vorsitzender wurde Erimar v. der Osten, als Schatzmeister Claus-Christian Kühne und als Schriftführer Ferdinand Wahnschaffe gewählt.</description>
						
						<content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Eberhardt Kühne wurde bei der Jahreshauptversammlung der Arbeitsgemeinschaft für Agrarfragen (AfA) am 18. Februar 2017 in Berlin als neuer Vorstandsvorsitzender gewählt. Als stellvertretender Vorsitzender wurde Erimar v. der Osten, als Schatzmeister Claus-Christian Kühne und als Schriftführer Ferdinand Wahnschaffe gewählt. Kühne wolle die Arbeit der AfA, die von Willy Brandts Leitbild „Wer Unrecht duldet, stärkt es“ geprägt ist, fortsetzen. Zudem wolle er dazu beitragen, dass die mehr als 25 Jahre nach der Wiedervereinigung nach wie vor bestehenden Benachteiligungen der Alteigentümer land- und forstwirtschaftlicher Familienbetriebe in den östlichen Bundesländern beseitigt werden. Der 58-jährige Rechtsanwalt lebt und arbeitet in Berlin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der bisherige Vorstandsvorsitzende, Rechtsanwalt und Notar a.D. Albrecht Wendenburg, sowie die bisherigen Vorstandsmitglieder Prof. Dr. Matthias v. Oppen und Ludolf Freiherr v. Oldershausen sind nicht erneut zur Wahl angetreten. Seit 1999 war Albrecht Wendenburg Vorsitzender des Vorstandes der AfA.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Michael Prinz zu Salm-Salm, Vorsitzender des Dachverbands Familienbetriebe Land und Forst, dankte Wendenburg für seine langjährige Vorstandsarbeit: „Albrecht Wendenburg hat vielen Alteigentümern und Familien die Tür zur Rückkehr in die östlichen Bundesländer geöffnet.“ Auch Prof. Dr. Edzard Schmidt-Jortzig, ehemaliger Bundesjustizminister, sprach sich in seiner persönlichen Laudatio anerkennend für Wendenburgs Arbeit aus. Er habe sich stets mit tiefer Überzeugung für die Belange der Alteigentümer eingesetzt und sich um die Rechtstaatlichkeit verdient gemacht. In einem Brief wür-digte Bundespräsident a.D. Christian Wulff das Wirken von Albrecht Wendenburg mit den Worten: „Es bleibt ein Verdienst der AfA, und an vorderster Stelle auch von Ihnen, zu einem dunklen Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte nicht geschwiegen zu haben.“</p>
<p>Die AfA setzt sich seit Ihrer Gründung 1990 für die Belange der zwischen 1945 und 1949 enteigneten Inhaberfamilien land- und forstwirtschaftlicher Familienbetriebe in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ein.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
			
	</channel>
</rss>